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Plauderbänke: Hier beginnt Miteinander

Sie sind neu in der Innenstadt: Plauderbänke, auf denen Menschen unbeschwert miteinander ins Gespräch kommen können. Im Rahmen der bundesweiten „Woche gegen Einsamkeit“ wurden Bänke und Sitzgruppen in der Konstantinstraße, der Pfützenstraße und im Palastgarten von Mitarbeitern des Amts StadtRaum Trier mit einem entsprechenden Label ausgestattet, das für einen Wiedererkennungseffekt sorgt.

„Immer mehr Menschen jeder Altersgruppe, insbesondere aber auch Seniorinnen und Senioren, fühlen sich einsam. Hier können sie bewusst auf den Bänken Platz nehmen, erzählen und zuhören - vielleicht entsteht so auch der ein oder andere längere Kontakt“, sagt Gabriele Merkel, die zusammen mit ihrer Kollegin Juliane Heck aus dem Programm „Gemeindeschwester plus“ die Initiative für das neue Angebot ergriffen hat, das in Schwaben unter dem Begriff „Schwätzbänkle“ bekannt geworden ist. Innenstadtdezernent Ralf Britten hat die Idee sehr gerne aufgegriffen: „Es geht darum, das Thema Einsamkeit aus der Stigmatisierung herauszuholen, zumal ich weiß, dass sich auch zunehmend junge Menschen allein fühlen. Vielleicht können die Plauderbänke auch zu einem besseren Austausch zwischen den Generationen beitragen.“ 

Auch im Bürgergarten in Ruwer und im Gemeinschaftsgarten in Ehrang gibt es bereits Plauderbänke. Weitere sind in Olewig, am Hauptfriedhof und in der Innenstadt geplant. 

Zwei Frauen und ein Mann sitzen auf Bänken im Freien und unterhalten sich.

Genau dafür ist diese Sitzgruppe in der Konstantinstraße gedacht: Innenstadtdezernent Ralf Britten plaudert mit den Initiatorinnen Gabriele Merkel (l.) und Juliane Heck (r.).

Fotos: Presseamt Trier

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