Die Stadt Trier beteiligt sich auch im Jahr 2026 wieder aktiv an der rheinland-pfälzischen „Woche der Kinderrechte“, die vom 20. bis 27. September stattfindet. Sie steht unter dem Motto Gemeinsam für morgen! - Kinderrechte sichern, Umwelt schützen. Unter der Koordination der Mobilen Spielaktion in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege organisiert das Trierer Netzwerk Kinderrechte ein vielfältiges Programm, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Bedeutung der Kinderrechte sensibilisieren soll. Neben der tagtäglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bietet das Netzwerk Kinderrechte spezielle Kinderrechte-Module für Schulen und Kitas an, betreibt zwei Mediatheken mit Materialien zu diesem Thema und bietet Beratungen an, wie in der Familie oder in der Einrichtung vor Ort die Kinderrechte umgesetzt werden können.
Der Auftakt beginnt bereits vor dem offiziellen Start der Themenwoche: Am Freitag, dem 18. September, wurde die Kinderrechte-Flagge von den Kindern der Kitas Wichernhaus und Spatzennest vor dem Rathaus gehisst, als öffentliches Zeichen für das Engagement der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger für die Rechte der Kinder. Danach war die Gruppe zur Kindersprechstunde bei Frau Weizenegger zu Gast.
Am Donnerstag, dem 24. September, lädt das Netzwerk von 14 bis 17 Uhr zu einer Mitmach-Spielaktion auf den Platz der Kinderrechte am Kornmarkt ein. Sie ist kostenlos und für Eltern mit Kindern jeden Alters offen.
Höhepunkt des Programms ist der Kinderrechtetag am Samstag, dem 26. September, von 12 bis 17 Uhr mit einem großen Aktionsprogramm auf dem Kornmarkt. Familien können Kinderrechte dort hautnah erleben. An verschiedenen Aktionsständen bieten die Mitglieder des Netzwerks spannende und kreative Mitmachmöglichkeiten und Infos an, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen: mit Kinderrechte-Kino, bei dem Erwachsene auf Fahrrädern den Strom erzeugen, einer Krafttankstelle, Kinderrechte-Spielen, Barfußpfad, Upcycling, Pflanzaktionen u. v. m. Auch eine Red-Hand-Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten ist Teil des Programms. Ergänzt wird das Fest durch einen Podcast-Stand, an dem die Stimmen und Ideen der Kinder aufgenommen werden.
Die Aktionen richten sich ganz an den Interessen und der Perspektive der Kinder aus. An jedem der neun Stände sind mehrere Fachkräfte, die sich für Kinderrechte einsetzen und direkt Rede und Antwort stehen.
Die 1989 in einer UN-Konvention weltweit festgeschriebenen Kinderrechte umfassen die Kernbereiche Leben und Entwicklung, Schutz sowie Beteiligung und Teilhabe. Weitere Informationen zum Trierer Programm bei der „Woche der Kinderrechte“: www.kinderrechte-trier.de, oder kontakt@kinderrechte-trier.de