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| 30.03.2024

Das ändert sich zum 1. April 2024: Elterngeld, Qualifzierungsgeld u. v. m.

Elterngeld: Einkommensgrenze sinkt

Wird ein Kind am 1. April 2024 oder später geboren, ergeben sich für Eltern beim Elterngeld im April 2024 folgende Änderungen: Paare, die zusammen ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 200.000 Euro im Jahr haben, sind dann nicht mehr bezugsberechtigt. Auch für Alleinerziehende gilt diese Einkommensgrenze.
Für Geburten ab dem 1. April 2025 wird die Einkommensgrenze für Paare und Alleinerziehende noch einmal moderat auf 175.000 Euro gesenkt.
Darüber hinaus wird die Möglichkeit für Eltern, das Elterngeld parallel zu beziehen, für Geburten ab dem 1. April 2024 neu gestaltet. Ein gleichzeitiger Bezug von Basiselterngeld ist künftig nur noch maximal für einen Monat und nur innerhalb der ersten zwölf Lebensmonate des Kindes möglich. Keine Änderung wird es beim ElterngeldPlus, beim Partnerschaftsbonus, bei Mehrlingen und Frühchen geben.

Weitere Info: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/neuregelungen-beim-elterngeld-fuer-geburten-ab-1-april-2024-228588

Qualifizierungsgeld wird eingeführt

Am 1. April 2024 tritt das Gesetz zu Stärkung von Aus- und Weiterbildungsförderung (Aus- und Weiterbildungsgesetz) in Kraft. Unter anderem sieht es als Möglichkeit der Förderung das Qualifizierungsgeld vor.

Zielgruppe des Qualifizierungsgeldes sind Beschäftigte, denen durch den Strukturwandel der Verlust des Arbeitsplatzes droht, bei denen eine Weiterbildung jedoch eine zukunftssichere Beschäftigung im gleichen Unternehmen ermöglichen kann.

Das Qualifizierungsgeld ist eine Entgeltersatzleistung in Höhe von 60 (beziehungsweise 67) Prozent des bisherigen Nettoentgeltes. Die Beschäftigten werden im Umfang der Weiterbildungsmaßnahme freigestellt und erhalten die Förderung als Lohnersatz.

Weitere Infos:
https://www.arbeitsagentur.de/news/weiterbildungsgesetz

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung/qualifizierungsgeld

Gefördertes Berufsorientierungspraktikum, Mobilitätszuschuss für Auszubildende, Einstiegsqualifizierungen

Sie sind sich bei Ihrer Berufswahl noch nicht sicher? Dann kommt für Sie möglicherweise ein gefördertes Berufsorientierungspraktikum infrage. Dabei übernimmt der Staat bei kurzen, auch überregionalen Praktika Fahrt- und Unterkunftskosten (§48 a SGB III).
Auszubildende, deren Betrieb weit von zu Hause entfernt ist, können ab April einen Mobilitätszuschuss erhalten (§73a SGBII). Dabei werden im ersten Ausbildungsjahr zwei Familienheimfahrten im Monat übernommen.

Die Teilnahme an Einstiegsqualifizierungen in § 54a SGB III soll erleichtert werden durch eine Verkürzung der Mindestdauer auf vier Monate, die Öffnung für Menschen mit Behinderungen, die eine Fachpraktikerausbildung anstreben sowie die Öffnung der Förderung für junge Menschen, die eine vorherige Ausbildung bei demselben Arbeitgeber abgebrochen haben.

Weitere Infos und Quelle: Überaus - Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf

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